Bei einem Besuch der Landtagskandidatin Anna Deparnay-Grunenberg informierten sich Vertreter*innen der Grünen Mitglieder aus Badenweiler und dem Markgräflerland über die technologiegestützten Möglichkeiten, wie Trinkwasser und Energie im Alltag effizienter genutzt werden kann. Gastgeber war das in Müllheim ansässige Unternehmen Neoperl, ein international erfolgreicher Hersteller von Komponenten für Sanitärarmaturen.
Neoperl entwickelt am Standort Müllheim mit rund 60 Ingenieur:innen Lösungen, die weltweit in Küchen-, Waschtisch- und Duscharmaturen eingesetzt werden. Diese Bauteile – etwa Strahl- und Mengenregler – steuern den Wasserfluss präzise und tragen dadurch zu einem sparsamen und sicheren Umgang mit Trinkwasser bei, ohne den Nutzungskomfort einzuschränken.
Im Rahmen der Unternehmenspräsentation wurde deutlich, dass Einsparungen im Wasserverbrauch immer auch Energieeinsparungen bedeuten: Warmwasser muss aufwendig aufbereitet werden, sodass jeder eingesparte Liter unmittelbar Ressourcen und Kosten reduziert. „It´s the drop that makes the wave“. Eine Studie der TU Berlin zeigt, dass moderne Mengenregler über einen Zeitraum von zehn Jahren mehr als 166 m³ Trinkwasser einsparen können, etwa so viel wie der durchschnittliche Jahresverbrauch eines Haushalts.
Der Besuch mit Unternehmensrundgang bot zudem Raum für einen offenen Austausch mit Anna Deparnay-Grunenberg über die Bedeutung ressourcenschonender Technologien und klarer politischer Rahmenbedingungen für die Klima- und Nachhaltigkeitspolitik. Deparnay-Grunenberg betonte, dass Rückmeldungen aus der Praxis entscheidend sind, um politische Vorgaben realistisch und wirksam zu gestalten. Sie unterstrich zudem, dass Baden-Württemberg seine Klimaziele nur erreicht, wenn politische Leitplanken und technische Innovationen verlässlich ineinandergreifen.