Gemeinsam mit Staatssekretär André Baumann habe ich mich auf dem schönen Hollihof über KOMBI-Projekte informiert, die Naturschutz und Landwirtschaft miteinander verbinden.
Die Projekte der Modellregionen in Baden-Württemberg fördern die biologische Vielfalt, indem gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten, Winzerinnen und Winzern sowie dem Landschaftserhaltungsverband Breisgau-Hochschwarzwald Maßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung wertvoller Lebensräume entwickelt und umgesetzt werden.
Sonderkultbetriebe mit Beeren und Kartoffeln haben in der Rheinebene guten Boden. In der Region stehen wir jedoch vor zwei großen Herausforderungen: mangelnde biologische Vielfalt, die zu "Agrarwürsten" führen können und Wassermangel. Beide Probleme lassen sich durch diversere Kulturen verbessern. Dazu trägt zum Beispiel die Saatgutmischung des LEV ein kleiner Beitrag bei, die als blühende Flächen auf dem Hollihof zu sehen war.
Die Prognosen zeigen, dass in den kommenden Jahren 20 bis 30 Prozent der Weinbauflächen aufgegeben werden müssen, wie die Winzerin Josefine Schlumberger den Anwesenden erklärte. Die zentrale Frage lautet daher: Was geschieht mit diesen Flächen? Im Rahmen des Modellprojekts entwickeln die teilnehmenden Winzerinnen und Winzer gemeinsam Lösungen, um daraus einen Mehrwert für den Naturschutz zu schaffen. So entstehen wertvolle Biotope, die die Artenvielfalt fördern und unsere Region nachhaltig bereichern.
"KOMBI zeigt eindrucksvoll, wie sich aus den Herausforderungen des Weinbaus neue Chancen für den Naturschutz entwickeln lassen – ganz nach dem Motto: Das Beste aus einer schwierigen Situation machen"
äußert sich die Wahlkreisabgeordneten Deparnay-Grunenberg begeistert.
Mein herzlicher Dank gilt den engagierten Winzerinnen und Winzern, Landwirtinnen und Landwirten, dem Landschaftserhaltungsverband Breisgau-Hochschwarzwald, der tatkräftigen Projektleiterin sowie dem gesamten Team.
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